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Gestalterische Freiheit für das individuelle Bad

BONN, Oktober 2012. Einheitlicher Look, einfache Montage: Archimodule, das neue modulare Unterputzsystem für Brause-, Badewannen- und Waschtischarmaturen von Ideal Standard überzeugt durch ein geniales Baukasten-Konzept, das sowohl technisch, als auch optisch alle Möglichkeiten einer individuellen Badgestaltung bietet. Die neue Serie stammt aus der Kreation des vielfach ausgezeichneten Designunternehmens Artefakt und ist ganz besonders für all jene geeignet, die maximalen Gestaltungsspielraum im Bad realisieren möchten. Bedienelemente, Mischaggregate und Wasserausläufe können beliebig miteinander kombiniert werden. Das Erscheinungsbild der geometrischen Sichtteile passt sich mit konsequenter Geradlinigkeit perfekt in den geplanten Fliesenspiegel ein.

Die technische Innovation von Archimodule liegt aber hinter der Fliese. Das System besteht aus nur zwei Basis-Bausätzen, einer Thermostateinheit und einer Universaleinheit, aus der sich zahlreiche Kombinations- und Einbaumöglichkeiten ergeben. Möglich macht dies eine spezielle Montageschiene, welche die einzelnen Module horizontal oder vertikal anordnet und stufenlos verstellen lässt.

Viele Montageschritte und Vorarbeiten lassen sich statt im Rohbau bereits in der eigenen Werkstatt durchführen. Auf der eigens für Archimodule entwickelten Montageschiene lassen sich die vorgesehenen Bausätze mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand maßgenau für die spätere Montage vorbereiten. Dabei spielt es keine Rolle, wie das vormontierte Modul später im Rohbau eingesetzt werden soll.

Das Archimodule- System ermöglicht es, sehr gezielt nach Plänen oder Wünschen des Kunden zu arbeiten, es bietet viele Vorteile und einen hohen Grad an Flexibilität.

Dazu gehören sowohl einfaches exaktes Arbeiten nach vorgegebenem Fliesenplan oder sauberes Verrohren mit entsprechender Dämmung gegen Temperaturverlust und Körperschall. Ein interaktiver Konfigurator (www.archimodule.idealstandard.de) bietet Gestaltungsfreiraum und erleichtert die Auswahl der benötigten Archimodule Komponenten. Dieses Planungstool dokumentiert auch technische Details, wie Strangschema, Abstopfplan und Bestellliste und bietet damit eine überaus nützliche Hilfestellung bei der Planung des individuellen Archimodule Bades.

Unser Montagebeispiel zeigt ein marktübliches System für die Vorwandinstallation, alternativ ist es aber auch zum direkten Einbau in, auf oder hinter eine Wand geeignet.

Beschreibung der Arbeitsabläufe:

Bild I: Ein Bausatz 1 Thermostat (A1500NU) wurde mit einem Bausatz 1 Universal (A1501NU) zusammengesteckt, verriegelt und montiert. Die Wasseranschlüsse sind sauber gesteckt, die verwendeten Tectite Adapternippel eingeschraubt. Anschließend wurden zwei weitere Bausätze 1 Universal zusammengesteckt (gut zu sehen der Wasser führende Verbindungsnippel A) und verriegelt.

Bild II: Die mitgelieferten Stecker B werden eingesetzt und verbinden die Bausätze fest miteinander. Ein Lösen oder undicht werden der Wasser führenden Verbindungsteile wird dadurch sicher verhindert. Diese Stecker dienen ebenfalls zur sicheren Befestigung der Module auf der Montageschiene.

Bild III: Die zusammengesteckte Einheit wird ausgerichtet (Abstand der Mittenachsen von Einheiten C und D lässt sich durch Schieben auf der Montageschiene maßgenau einstellen) und mit den mitgelieferten Zylinderschrauben E (selbstschneidend) an der Schiene fixiert. Dabei sollte an jedem Stecker B eine Schraube eingedreht werden. Das garantiert eine dauerhaft sichere Befestigung an der Montageschiene.

Bild IV: Die Verrohrrung. Hier werden zwei Bausätze Universal über das Tectite-System® miteinander verbunden. Die Rohre DN12* wurden gemessen, abgelängt, sauber zusammengesteckt und mit einem entsprechenden Presswerkzeug endmontiert. Resultat: Eine saubere, schnelle und sichere Verbindung. Nun sind alle Vorarbeiten in der Werkstatt abgeschlossen.

Weiterführende Arbeiten an der Baustelle:

Bild V: Die bereits am Vorwandsystem montierte Montageschiene (dazu wurden die oben links abgebildeten Befestigungsteile verwendet) und das angeschlossene Zulaufrohr F für Kaltwasser. Hier dargestellt, die Anbindung der Warmwasserversorgung G.

Bild VI: Das Verbindungsrohr zur Kopfbrause wird in den dafür geplanten Mischwasseranschluss H gesteckt. Nun wird die Verbindung zur Kopfbrause vorbereitet. Dies kann über einen Brauseanschluss in der Decke oder über ein weiteres Universalmodul auf einer zusätzlichen Montageschiene am Vorwandsystem geschehen. Das zusätzliche Modul hat den Vorteil, dass sich später der Brausearm zur Kopfbrause leicht und sicher montieren lässt. Nach Abschluss der Verrohrung werden die Leitungen auf Dichtheit überprüft. Dazu werden hinter den Deckeln I die mitgelieferten Spüleinsätze montiert, die Leitungen geprüft und das Wasser anschließend wieder abgelassen. Nachdem die gesamte Installation entsprechend befestigt, geprüft und isoliert ist, wird das Vorwandsystem entsprechend der Vorschriften verkleidet. Beim Einsatz von Gipskartonplatten für den Nassbereich sind die Spitzen J und K an den Deckeln I sehr hilfreich. Die Platte wird gegen diese Spitzen gedrückt, die Spitzen markieren dadurch die Lage der zu erstellenden Ausschnitte.

Bild VII: Die Gipskartonplatten sind befestigt, verspachtelt und mit flächendichter Isolierung L vorbehandelt. Während die Fliesen verlegt werden, wird das mitgelieferte Dichtvlies M über die Putzschablonen gezogen und in den Fliesenkleber eingelegt. Diese Methode verhindert später zusätzlich das Eindringen von Spritzwasser in die Wand- beziehungsweise Trockenbau- Konstruktion. Unser Bild dokumentiert, wie passgenau die Putzschablone umschlossen wird.

Bild VIII: Die Wand wurde verfliest, die Thermostat-Einheit N ist bereits fertig montiert. Zu sehen sind die Bedienelemente für Temperatureinstellung (rechts), Absperrung Kopfbrause (Mitte)Absperrung Handbrause (links). Die 3Loch Rosette zeigt das fertige Design. Der Funktionsbausatz O wird entsprechend der verlegten Rohrleitungen eingesteckt. Der obere Kugelbolzen führt das Mischwasser zum Wandanschlussbogen, der darunter befindliche Kugelbolzen verschließt die Wasser führende mittlere Mischwasserleitung im UP-Körper. Diese Leitung ermöglicht ohne zusätzlichen Installationsaufwand eine spätere Änderung der Funktionsbausätze. In unserem Beispiel wurde dieser Abgang verschlossen. Dennoch sind auch hierbei Änderungen der Komponenten, zum Beispiel der Austausch der Handbrause gegen eine komplette Brausestange mit Handbrause, möglich.

Bild IX: Zum Befestigen der Funktionsbausätze werden diem itgelieferten Schrauben P benutzt. Ebenfalls im zu erkennen, der montierte Spüleinsatz Q. Damit ist zu jeder Zeit ein Spülen der verlegten Leitungen möglich.

Bild X zeigt die fertig montierte Einheit.

Ideal Standard
In Deutschland steht Ideal Standard seit über 100 Jahren für höchste Qualität und Innovationskraft in den Bereichen Design, Technik und Service. Das Traditionsunternehmen bietet alle drei klassischen Produktbereiche für das Badezimmer an: Armaturen, Keramikprodukte und Acrylwannen sowie Badmöbel, Accessoires und Küchenarmaturen. Die deutsche Firmenzentrale von Ideal Standard International hat ihren Sitz in Bonn; in Wittlich an der Mosel befindet sich eines der modernsten Armaturenwerke Europas und das Trainingszentrum „Forum Bad“.

Ideal Standard International mit Zentrale in Brüssel ist ein in Privatbesitz befindliches Unternehmen, das in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika am Markt agiert. Kerngeschäft von Ideal Standard International sind innovative, designorientierte Badlösungen für private, geschäftlich genutzte und öffentliche Gebäude. Die Produkte werden unter den internationalen Marken Ideal Standard, Jado und American Standard (Lateinamerika) sowie unter starken nationalen Marken wie Incesa Standard (Lateinamerika), Armitage Shanks (GB), Ceramica Dolomite (Italien), Porcher (Frankreich und Lateinamerika) und Vidima (Osteuropa) vertrieben. Das Unternehmen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter.

weitere Informationen erhalten Sie unter www.idealstandard.de.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:

Ideal Standard GmbH
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Leiter Marketing Kommunikation
+ 49 228 521 252
tkreitel@idealstandard.com
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sowie

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